Über uns

Trainingsplan

SunMuDo e. V.
Turnverein Garmisch 1868 e. V.
Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Montag

14.00 – 15.00 Uhr
interne Sprechstunde 1


15.30 – 16.30 Uhr
interne Sprechstunde 2


17.00 – 18.00 Uhr
Haupttraining


18.30 – 20.00 Uhr
Zen-Meditation

Dienstag

13.00 – 15.00 Uhr
öffentl. Bürozeit


17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Grundlagen- und Basistraining


19.00 – 20.30 Uhr
Mitarbeitertraining

Mittwoch

17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.30 – 20.00 Uhr
Fortgeschrittenen Training
(ab Grünband)

Donnerstag

07.00 – 08.00 Uhr
Frühtraining für MitarbeiterInnen


08.30 – 10.00 Uhr
Frühtraining (Yoga, Taiji, Qigong)


13.00 – 15.00 Uhr
öffentl. Bürozeit

Freitag

17.00 – 18.00 Uhr
Vortraing


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Haupttraining

SunMuDo e. V.
Turnverein Garmisch 1868 e. V.
Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Montag

14.00 – 15.00 Uhr
interne Sprechstunde 1


15.30 – 16.30 Uhr
interne Sprechstunde 2


17.00 – 18.00 Uhr
Haupttraining


18.30 – 20.00 Uhr
Zen-Meditation

Dienstag

13.00 – 15.00 Uhr
öffentl. Bürozeit


17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Grundlagen- und Basistraining


19.00 – 20.30 Uhr
Mitarbeitertraining

Mittwoch

17.00 – 18.00 Uhr
Vortraining


18.30 – 20.00 Uhr
Fortgeschrittenen Training
(ab Grünband)

Donnerstag

07.00 – 08.00 Uhr
Frühtraining für MitarbeiterInnen


08.30 – 10.00 Uhr
Frühtraining (Yoga, Taiji, Qigong)


13.00 – 15.00 Uhr
öffentl. Bürozeit

Freitag

17.00 – 18.00 Uhr
Vortraing


18.00 – 18.30 Uhr
Tee-Runde


18.30 – 20.00 Uhr
Haupttraining

Axel Zeman, Hae Woal, SunMuDo 3. Dan

Geboren 1960 in Stuttgart
1983 Erste Zen-Ausbildung bei Detlef Witt
1986 Abschluss als Diplom-Sozial-Pädagoge an der KSFH-Benediktbeuern
Seit 1991 Erteilung von Kursen zur Persönlichkeitsentwicklung und seelischen Gesundheit, sowie Lehrtätigkeit an Bildungshäusern und Hochschulen
2006 Ausbildung in Taiji-Quan
2008 Ausbildung zum Taiji-Qigung-Lehrer bei Jürgen Kuhn

Mitglied in verschiedenen Kampfkunstschulen in Garmisch-Partenkirchen und München
Zen-Schüler von Williges Jäger
Gründung des Zen-Meditation-Kreises Garmisch-Partenkirchen
Seit 2008 Ausbildung in „Japanische Tee-Zeremonie“ bei Gerhard Stufenbiel
2009 Heilpraktiker für Psychotherapie
Seit 2009 wiederholte mehrmonatige Studien- und Trainingsaufenthalte in Zen-Ausbildungs-Tempeln, sowie unterschiedlichen Kampfkunstschulen und Kampfkunst-Ausbildungs-Tempeln in Japan und Süd-Korea
2012 Erhalt des 1. Dan in SunMuDo
Gründer der „Deutschen SunMuDo Schule Felsentor“ in Garmisch-Partenkirchen
2013 Erhalt des 2. Dan in SunMuDo
Ernennung zum Taiji-Qigung-Lehrer
2014 Ernennung zum „Assistierenden Zen-Lehrer“ in der Zen-Linie Williges Jäger „Leere Wolke“
Erteilung von SunMuDo-Kursen für SchülerInnen und Erwachsene an Bildungseinrichtungen in Garmisch-Partenkirchen, sowie für PatientInnen des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Dienst zur Behandlung, bzw. Linderung von chronischen Schmerzen
2015 Erhalt des 3. Dan in SunMuDo
Januar 2017 Gründung der Deutschen SunMuDo -Schule Felsentor e.V.
April 2017 Ehrung in der int. Munich Hall of Honour mit der Auszeichnung „Master of the year 2017“
Seit September 2017 eigene Räumlichkeiten in der SunMuDo-Schule
März 2018: Erhalt des 1. Dan in traditionellem „Kwon-Jae-Hwa“-Taekwondo

Oliver Sirtl, Seon Woo, SunMuDo 2. Dan

Geboren 2000 in Garmisch-Partenkirchen
April 2012: Trainingsbeginn an der Deutschen SunMuDo-Schule Felsentor in Garmisch-Partenkirchen.
Ab September 2012: Teilnahme als Praktikant an unterschiedlichsten Kursen und Vorträgen zur Persönlichkeitsbildung, u.a. am Seminarhaus Grainau, Deutschland.
Oktober 2012: Annahme als Meisterschüler von Axel Zeman (SunMuDo, damals 1. Dan) in Absprache mit Zen-Meister Willigis Jäger.

Februar 2013: Trainingsbeginn am Taekwondo-GAP-Center bei Gülabi Erkoc (4. Dan, Traditionelles Kwon-Jae-Hwa TaeKwonDo)
Frühjahr 2014: Organisation und Durchführung der ersten Tempeltage unter Franck Delevallez im AlpenRetreat auf dem Fernpass, Österreich
Ab Juli 2014: Unterstützende Lehrtätigkeit an der Deutschen SunMuDo-Schule Felsentor
Ab Juni 2014: Ausbildungsbeginn in akrobatischer Kampfkunst bei Shifu Serge Seguin, Wushu-Schule München, Deutschland
Ab September 2014: Organisation und Lehrtätigkeit in der SunMuDo-Lehrer-Ausbildung in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
Herbst 2014: Praktikums-Woche im Seminarhaus Grainau, Deutschland
Ab Januar 2015: Assistenz bei SunMuDo-Seminaren am Zentrum für Spirituelle Wege, Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg, Deutschland
Frühjahr 2015: Praktikumswoche im Fitness-Center „Fitlife“ in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
April 2015: Prüfung zum 1. Dan, im Ausbildungstempel Golgulsa, Süd-Korea
April 2015: Ernennung zum zweiten Schulleiter der Deutschen SunMuDo-Schule Felsentor
Juni 2015: Ernennung zum Vize-Präsidenten der Deutschen SunMuDo-Abteilung, durch die europäische SunMuDo-Präsidentin Corinne Cougot in Toulouse, Frankreich
September 2015: Lehrtätigkeit beim europäischen SunMuDo-Treffen in Toulouse, Frankreich
August 2015: Organisation und Durchführung des 1. SunMuDo-Trainingslagers im Chiemgau, Deutschland
Ab September 2015: Ausbildungsbeginn zum Taijiquan-Lehrer im Chen-Stil, bei Shifu Serge Seguin in München, Deutschland
August 2016: Prüfung zum 2. Dan, im Ausbildungstempel Golgulsa, Süd-Korea
April 2017 Organisation und Durchführung eines SunMuDo- und eines JiuJitsu-Trainingslagers mit Meister Erik Lorinder (JiuJitsu 5. Dan) in Österskar, Schweden
Erhalt des Kampfsportpreises „Exellence of teaching 2017“ der 10th Munich Hall of Honours 2017 in München, Deutschland
Von Juni bis August 2017 Sekretär der deutschen SunMuDo-Schule Felsentor e.V.
Juli 2017 Prüfung zum Übungsleiter für Chen-Taijiquan bei Großmeister Serge Seguin, Kampfsportinstitut Lang Lung Wu Shu Xue Yuan in München, Deutschland
August 2017 Treffen der europäischen SunMuDo-Präsidenten und SunMuDo-Schulleiter in Toulouse, Frankreich

Kleine Geschichte des SunMuDo

Der offizielle Name ist „Kum Kang Young Gran“ (=“Tor/Einsicht- zum Diamant/wahre Natur-Weg“). Es ist eine Trainingsmethode um weltliches Leid zu verringern und Erleuchtung zu erlangen.
Die Besonderheit dieser Ausbildung liegt in der Harmonisierung von Körper und Geist, vereint mit der Atmung. Die Trainierenden beschreiten hierbeii den „Zen“ als „Do“.

SunMuDo ist die Zen-Kampfkunst, bzw. Lehre, die seit der Zeit als der historische Buddha „Schakyamuni“ vor ca. 2600 Jahren im Grenzgebiet zwischen Nepal und Indien lebte, über Generationen hinweg von buddhistischen Familien und Mönchen weitergegeben wurde.
Der Überlieferung nach, wurden die Mönche des chinesischen Shaolin-Klosters ursprünglich in Kampftechniken ausgebildet, um Raubüberfälle abzuwehren und um sich gegen den Angriff wilder Tiere verrietdigen zu können. Im 8. Jahrhundert kam der buddhistische Gelehrte Bodhidharma aus Indien zum Kloster. Durch ihn inspiriert, wurden die Kampftechniken zum Kung Fu weiterentwickelt und die altüberlieferten taoistischen Energie-Übungen des Taiji-Quan und Qigong einbezogen, um die Mönche bei ihrem viele Stunden dauernden Geistestraining (Meditation und Mentaltraining) zu unterstützen. Was entstand, war eine Mischung aus Körper- und Energieübungen, Geistestraining, buddhistischer Weisheitslehre und verschiedenen Atemtechniken – die Kunst des Shaolin, die Selbstdisziplin, Hingabe, altruistisches Verhalten, körperliche und innere Stärke verbessert.
Diese Lehre kam vermutlich durch Shaolin-Mönche in den Jahren des „Shilla“Königreiches (57 v.Chr. – 935 n.Chr.) nach Korea und beeinflusste maßgeblich den „Hawarang-do“.
„Hawarang“ bedeutet hierbei „Die Blüte der Jugend“ und bezieht sich auf die Elite-Krieger-Einheiten, welche von den Familien der herrschenden Oberschicht gestellt wurden. Diese Zen-Kampfkunst der koreanischen Oberschicht, welche nun auch traditionell-koreanische Kampfkunsttechniken mit einbezog, wurde später in der Zeit des „Goryo“-Königreiches (935 – 1392 n.Chr.) auf Mönchs-Soldaten übertragen. Während dieser Jahre wurden Mönche in Korea immer wieder dazu aufgefordert das Volk spirituell anzuleiten, sowie dieses auch zeitweise zu verteidigen. So dienten Mönche oft auch als Soldaten und kämpften gegen eindringende Fremdmächte wie Mongolen und Japaner.

Bis in das Reformjahr 1894, während des „Joseon“ -Königreiches (1392 – 1910 n.Chr.), wurden buddhistische Mönche ermutigt diese Zen-Kampfkunst zu erlernen. Als jedoch im ausgehenden 19. Jahrhundert die Modernisierung Koreas voranschritt, wurde SunMuDo vernachlässigt. Später, während der japanischen Besatzung Koreas, wurde jegliche Ausübung von Kampfkünsten verboten und das SunMuDo musste im Verborgenen weiter gegen werden.
„Yang-Ik Sunim“ , ein Mönch aus dem „Beomeosa“-Tempel im Süden Koreas, belebte nach dem Ende des zweiten Weltkrieges diese Kampfkunst wieder, in dem er die überlieferten Techniken und Übungen systematisierte.
Sein Schüler „Joeg-Un Seol Sunim“ brachte es in den 1970er Jahren in den weiter nördlich gelegenen „Golgulsa“-Tempel und bemühte sich darum, diese Tempelkampfkunst wieder bekannt zu machen. Zum ersten Mal wurde sie dort einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und auch gelehrt. „Joeg-Un Seol Sunim“, der heutige SunMuDo-Großmeister, änderte im Jahre 1984 den früheren Namen „Kum Kang Young Gran“ in das heute gebräuchliche „SunMuDo“. In den frühen 1990er Jahren wurde der „Golgulsa“-Tempel durch ihn zum „SunMuDo“Hauptquartier ausgebaut.
Koreanische SunMuDo-Praktizierende behaupten, dass man durch körperliche Bewegung, verbunden mit gleichzeitiger Geistesruhe einen höheren Bewusstseinszustand erreichen kann. Nicht-Buddhisten neigen dagegen eher dazu zu sagen, dass SunMuDo ausschließlich als eine reine Kampfkunst anzusehen ist. Jedoch ist es in der Tat ein Weg, Zen zu praktizieren.
Heute wird SunMuDo nicht nur in den großen koreanischen Städten wie Seoul, Busan und Daegu gelehrt, sondern auch in den USA, Kanada, Frankreich (Toulouse) und Deutschland (Garmisch-Partenkirchen).

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